La Cenerentola (Aschenputtel).

Erzählt wird die Geschichte des „Aschenputtels“, das in Rossinis Oper Angelina heißt und gegen alle Intrigen und Bösartigkeiten der Stiefschwestern am Ende Hochzeit mit dem Prinzen Don Ramiro feiern kann.

Teaser Stückseite
Komische Oper von Gioacchino Rossini, Text von Jacopo Ferretti

Text von Jacopo Ferretti
Premiere 10|02|2018 | Großes Haus | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Es gab einmal einen König, der allein nicht bleiben mochte.
Und er sucht, und fand drei Schwestern, die ihn alle wollten frei'n.
Was geschah? Er verschmähte Schönheit und Glanz,
Und erwählte von den Drei'n Herzensgüte und Unschuld sich!

Eine der meistgespielten Opern von einem der meistgespielten
Opernkomponisten: „La Cenerentola“ von Gioacchino Rossini.
Auch wenn sich die Handlung im Libretto von Jacopo Ferretti
nicht streng an die Vorlage des Märchens „Cendrillon ou La petite
Pantouffle“ von Charles Perrault hält, so sind die Grundzüge in der
Oper beibehalten.
Erzählt wird die Geschichte des „Aschenputtels“, das in Rossinis
Oper Angelina heißt und gegen alle Intrigen und Bösartigkeiten
der Stiefschwestern am Ende Hochzeit mit dem Prinzen Don
Ramiro feiern kann. Unter Verzicht auf märchenhafte Zaubereffekte
wie das Wirken einer Fee erweiterte der Librettist Ferretti die
Geschichte um eine in Rossinis Buffo-Opern fast obligatorische
slapstickhafte und urkomische Verkleidungs- und Verwechslungshandlung,
in der der Prinz mit seinem Diener Dandini die Rollen
tauscht.
Ein interessanter Aspekt der 1817 in Rom uraufgeführten Oper ist
die Vielschichtigkeit in der emotionalen Tiefe einzelner Figuren.
Neben typischen, der Commedia dell'arte entlehnten Buffo-
Figuren, die eher als eindimensionale Karikatur gezeichnet sind,
wie zum Beispiel die beiden ewig unzufriedenen und zeternden
Stiefschwestern, finden sich in Rossinis Musik auch ehrliche Trauer,
wahre Sehnsucht sowie wilde Entschlossenheit und lachende
Freude.
Wie in allen Meisterwerken Rossinis finden sich in „La Cenerentola“
lyrische Passagen, blühende Kantilenen, perlende Verzierungen
und virtuose Koloraturen neben sprudelndem Parlando. Die Rolle
der Angelina schrieb Rossini seiner späteren Ehefrau Isabella Colbran,
einer der gefeiertesten Sängerinnen ihrer Zeit, auf den Leib –
ein weiteres Indiz für die besondere Stellung von „La Cenerentola“
in Rossinis OEuvre.

Preise C

Mit


Orchester des Pfalztheaters | Herren des Chores des Pfalztheaters

Leitung

Musikalische Leitung Anton Legkii
Inszenierung Urs Häberli
Bühne und Kostüme Marcel Zaba
Leitung Chor Johannes Köhler
Dramaturgie Elias Glatzle