3. Pfalztheaterkonzert.




Franz Schubert: Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485
Richard Strauss: Oboenkonzert D-Dur
Manuel de Falla: El Sombrero de Tres Picos (Der Dreispitz), Suiten Nr. 1 und 2

Sonntag, 25|02|2018 | 18.00 Uhr | Großes Haus

„Musik wird nicht gemacht und sie sollte nie gemacht werden, damit man sie versteht, sondern damit man sie erlebt.“
Manuel de Falla

Franz Schuberts Symphonie Nr. 5 nimmt in den sechs Jugendsinfonien
einen besonderen Platz ein. Schubert bewunderte
Mozart, von ihm stammt das berühmte Zitat „O Mozart, unsterblicher
Mozart, wieviele, o wie unendlich viele wohltätige Ausdrücke
eines lichten besseren Lebens hast du in unsere Seelen
geprägt.“ Genau diese Verehrung vernimmt man im Verlauf seiner
fünften Symphonie. Der Musikwissenschaftler Stefan Kunze
beschrieb sie mit „Mozart auf die Weise Schuberts“. Schubert
nutzt nicht, wie in seinen anderen Jugendsymphonien, ein großes
Orchester, sondern verzichtet sogar auf Trompeten und Pauken
um einen möglichst leichten Klang zu erreichen. Dennoch verfällt
er nicht dem Epigonentum, sondern zeigt sich als melodieverliebter
kreativer Geist – aber eben im Mozart’schen Timbre.
Richard Strauss schrieb sein Oboenkonzert D-Dur 1945 in der
Schweiz. Er fasste das Werk in der Klassischen Form ab. Das Orchester
nutzt er delikat, um der Oboe immer den nötigen Raum
zu bereiten. Das durchgehend präsente Soloinstrument kann so
alle seine klanglichen Register voll ausspielen und zur Geltung
kommen lassen.
Mit der Suite „El Sombrero de Tres Picos“ verschaffte sich
Manuel de Falla zum ersten Mal großes internationales Prestige.
Nachdem Diaghilev und seine Ballets Russes in Spanien angekommen
waren, suchte man nach einem iberischen Stoff. Dieser
stammte von Pedro Antonio de Alarcón y Ariza und handelt von
einem Dorfrichter, der sich in eine schöne Müllerin verliebt und
versucht, ihre Ehe mit einem hässlichen Mann zu stören. De Falla
hatte die Geschichte bereits für eine Ballettpantomime vertont
und arrangierte diese nun für ein großes Orchester. Zudem
komponierte er für Diaghilev weitere spanische Tänze. Emotionsgeladen
kommt die spanische Seele in de Fallas Musik zum
Tragen und ist gespickt mit Einflüssen aus dem Flamenco und
der andalusischen Musik.

Preise E

Die Reihe der Pfalztheaterkonzerte wird unterstützt von der Stadtsparkasse Kaiserslautern,
der Kreissparkasse Kaiserslautern und den Stadtwerken Kaiserslautern.

Mit


Orchester des Pfalztheaters

Abenddirigent

Anton Legkii

Leitung

Musikalische Leitung Anton Legkii