Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran.



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Klassenzimmerstück nach Éric-Emmanuel Schmitt

Premiere 23|11|2017 | mobil in Schulen

Die Langsamkeit, die ist das Geheimnis des Glücks.


Der junge Momo (eigentlich Moses) hat keinen leichten Stand: Er
wohnt zuhause mit seinem depressiven Vater, der ständig auf ihm
herumhackt, die Prostituierten wollen ihm nicht glauben, dass er
schon 16 sei (was er noch nicht ist) und das Haushaltsgeld, von
dem er für sich und seinen Vater sorgen muss, reicht nie.
Er beginnt, im Kolonialwarenladen von Monsieur Ibrahim, dem
„Araber der Straße“, zu klauen. Bis dieser ihn eines Tages damit
konfrontiert, sehr genau über die Diebstähle Bescheid zu wissen.
Gegen alle Erwartungen ist dies der Beginn einer wunderbaren
Freundschaft zwischen Momo, dem Juden, und Monsieur Ibrahim,
dem Muslim. Liebevoll nimmt sich Monsieur Ibrahim des Jungen
an und lehrt ihn eine Menge über die Kraft des Lächelns und des
Vertrauens. Er zeigt ihm, dass Schönheit überall sein kann. Und
schließlich treten die beiden Freunde eine große, eine wichtige
Reise zurück zu Monsieur Ibrahims Wurzeln an.
Éric-Emmanuel Schmitt hat mit seinem großen Erfolg „Monsieur
Ibrahim“ eine zärtliche und langsame Coming-of-Age-Geschichte
geschrieben. Schmitt zeichnet in „Monsieur Ibrahim und die Blumen
des Koran“, dem dritten Teil seiner Auseinandersetzung mit
den großen Weltreligionen, ein bezauberndes Bild der Möglichkeit
eines respektvollen Umgangs der Menschen miteinander, der Möglichkeit
zu träumen, zu lächeln und zu reisen.

Besetzung

Momo Stefan Herrmann

Leitung

Inszenierung Harald Demmer
Dramaturgie Melanie Pollmann