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Aktuelles.

"push"-Auftakt mit Klassenzimmerstück "Malala"

Exklusiv für die Kooperation mit der Versicherungskammer Kulturstiftung wurde das Konzept „push“ entwickelt: Ziel des Projekts ist es, Kindern und Jugendlichen einen zeitgemäßen Zugang zur Theaterliteratur zu eröffnen und hautnahe Theatererlebnisse für die gesamte Region Pfalz zu ermöglichen. In einem Wettbewerb konnten sich die 8. Klassen mit selbst gedrehten Filmen, Songs oder Collagen zu den Themen Zivilcourage, Mut, gleiche Rechte für Jungen und Mädchen auf Bildung für die Teilnahme bewerben. Aus allen Einsendungen wurden von einer Jury diese Gewinner ausgewählt: Leininger-Gymnasium Grünstadt, Albert- Schweitzer-Gymnasium Kaiserslautern, Burggymnasium Kaiserslautern, IGS Goetheschule Kaiserslautern, IGS Am Nanstein Landstuhl, Theodor-Heuss-Gymnasium Ludwigs hafen, Edith-Stein-Gymnasium Speyer, Albert-Schweitzer Realschule plus Winnweiler. Die Gewinnerklassen werden im Schuljahr 2016/2017 in den Genuss eines Theaterpaketes kommen: Zunächst kommt das Pfalztheater mit dem Klassenzimmerstück „Malala – Mädchen mit Buch“ direkt in die Schule. Anschließend haben die Schüler Gelegenheit, mit Friedrich Dürrenmatts „Die Physiker“ eine Abendvorstellung auf der großen Bühne des Pfalztheaters zu sehen.

Den Push-Auftakt setzte nun die „Malala“-Premiere an der Gewinnerschule IGS Goetheschule in Kaiserslautern am 21. September 2016.
„Malala“ wird zunächst exklusiv in den Gewinnerschulen gezeigt. Danach sind Buchungen weiterer Schultermine möglich.
Das Klassenzimmerstück von Nick Wood portraitiert die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai. Sie ist gerade einmal zehn Jahre alt, als die Taliban im heimatlichen Swat-Tal in Pakistan kommen und nach und nach die Macht übernehmen. Malala engagiert sich, wie ihr Vater Ziauddin, politisch und spricht sich immer wieder öffentlich gegen die Taliban aus. Sie ist 11, als sie zum ersten Mal in den internationalen Fokus kommt. Sie schreibt für die BBC einen Blog, in dem sie über ihr Leben als Mädchen unter dem Talibanregime berichtet. Am 9. Oktober 2012 wird Malala Opfer eines Anschlags der Terroristen, die ihren Schulbus stoppen und aus nächster Nähe auf sie und ihre Freundinnen schießen. Malala überlebt knapp. Als Anerkennung für ihren unermüdlichen Kampf gegen den Terrorismus und für Chancengleichheit wird ihr im Jahr 2014 als jüngster Preisträgerin in der Geschichte der Friedensnobelpreis überreicht.

Rüdiger Pape inszeniert mit Pfalztheater-Schauspieler Luca Zahn das Stück für das Pfalztheater. Flavia Schwedler zeichnet für die Ausstattung verantwortlich.