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Aktuelles.

"Zyklus" - Die letzten Vorstellungen am 1. und 5. Juli

In „Zyklus“ geht es um die Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit.
Der Tod als unumgänglicher Teil des Lebenszyklus‘ beschäftigt das Individuum zeitlebens. Religionen und Philosophie sind seit Menschengedenken auf der Suche nach dem Sinn des Daseins und können bei der Lösungsfindung sowohl hindernd als auch dienlich wirken. Trotzdem muss jeder seinen eigenen Weg von der Geburt bis zum Tod selbst gehen. Wie stark das Leben einen auch immer ablenken mag, umso intensiver holt einen dieses Rätsel wieder ein. In den indischen Religionen Hinduismus, Buddhismus und Jainismus beispielsweise, wird genau dieser Zyklus vom Werden und Vergehen durch den Begriff Samsara (Sanskrit: beständiges Wandern) geprägt. Der Mensch kann diesen Leidenskreislauf nur durch das Loslassen von Begierden, Wunschvorstellungen, Bindungen und durch den Gewinn von Erkenntnis überwinden und somit ins Nirwana gelangen.
Im besten Fall kann man dann seinen persönlichen Zyklus in Frieden mit Akzeptanz und Zufriedenheit abschließen.
James Sutherland versteift sich aber auf keine bestimmte Lehre, sondern stellt die Auseinandersetzung jedes Einzelnen mit dem Thema in den Fokus. Er zeichnet mit seiner Choreographie verschiedene Stadien dieses Prozesses nach und interpretiert sie mit den Mitteln des Tanzes.
Ausdrucksstark wird dies mit Musik des 20. Jahrhunderts unterstrichen, die vom Orchester des Pfalztheaters unter der Leitung von GMD Uwe Sandner live aufgeführt wird (Werke von Arvo Pärt, Philip Glass, Benjamin Britten, Samuel Barber).

Es tanzen Vittoria Carpegna, Daniela Castro Hechavarria, Camilla Marcati, Keiko Okawa, Katelyn Skelley, Jura Wanga, Risa Yamamoto; Davide Degano, Chris Kobusch, Salvatore Nicolosi, Ermanno Sbezzo, Duncan C. Schultz, Goh Shibata und Huy Tien Tran.

Karten für die letzten Vorstellungen am 1. und 5. Juli (nur Restkarten), jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus, gibt es gleich hier oder unter Tel. 0631/3675-209 anrufen.