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Werkstattpremiere: Akhtars "Geächtet"

Mit Akhtars "Geächtet" inszeniert Schauspieldirektor Harald Demmer zum Auftakt der Werkstattsaison ein hochaktuelles Stück über die Weltreligionen im Spannungsfeld zwischen totaler Assimilation und Bewahren der kulturellen Identität.
Ayad Akhtars 2013 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnetes Stück sprengt nicht nur auf der zwischenmenschlichen Ebene die gediegen freundschaftliche Viererkonstellation mit eloquentem Vergnügen in die Luft. Dass es darüber hinaus prägnant die unselige Kombination von geleugnetem Alltagsrassismus und geheuchelter Überakzeptanz auf den Punkt bringt, in der wir uns eingerichtet haben, macht es herausragend. Virtuos und erhellend streut Akhtar Salz auf eine höchst aktuelle Wunde unserer Zeit.
„Geächtet“ wurde in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Theater heute“ zum „besten ausländischen Stück des Jahres 2016“ gewählt.

In der Inszenierung von Harald Demmer und in der Ausstattung von Oliver Kostecka spielen Stefan Kiefer, Maike Elena Schmidt, Stefan Herrmann, Jan Henning Kraus und Isabella Bartdorff.

Die „Geächtet“-Premiere ist am 1. Oktober 2017, um 18.30 Uhr auf der Werkstattbühne (Achtung: neue Anfangszeit an allen Sonntagen auf der Werkstattbühne!).
Karten und Termine hier oder über Tel. 0631/3675-209.