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Brecht im Großen Haus: "Der gute Mensch von Sezuan"

Brechts Parabelstück "Der gute Mensch von Sezuan" ab 30. September
Musik von Paul Dessau - Bearbeitung: Joachim Schönecker

Weil der Himmel besorgt ist wegen der vielen Klagen, schickt man eine kleine Abordnung zur Erde. Nur die Hure Shen Te erweist sich als gütig und nimmt die hohen Besucher bei sich auf. Als göttlichen Dank gibt es ein bisschen Kapital, mit dem Shen Te einen Tabakladen eröffnen kann. Ihr bescheidener Wohlstand ruft nun andere auf den Plan: Immer begehrlicher werden die Bitten ihrer Mitmenschen. Mit dem Rücken zur Wand entschließt sie sich, ein Alter Ego zu erschaffen: In Gestalt ihres angeblichen Vetters Shui Ta kann sie ihre eigenen Interessen vertreten, denn er ist den Forderungen der anderen gegenüber um einiges rigoroser als sie selbst. Der Laden floriert. Je skrupelloser jedoch Shui Ta am Ausbau des Wohlstands arbeitet, umso lauter werden die Stimmen, die sich Shen Te zurückwünschen.

Bertolt Brechts Klassiker „Der gute Mensch von Sezuan“ stellt heute mit einer fast erschreckenden Klarheit und Aktualität anhand der Parabel über die Provinz Sezuan die Frage, wie ein moralisch gutes Leben in einer Gesellschaft, die an die niedrigsten Triebe appelliert, gelingen soll.
Am Pfalztheater inszeniert Jan Langenheim, der am Pfalztheater als Regisseur schon mehrfach punkten konnte. Für die Ausstattung zeichnet Anja Jungheinrich verantwortlich. Die musikalische Leitung hat Joachim Schönecker.
Es spielen Nele Sommer, Hannelore Bähr, Nadine Kiesewalter, Rainer Furch, Henning Kohne, Daniel Mutlu, Harry Schäfer, Luca Zahn und Oliver Burkia.

Premiere ist am 30. September 2017, um 19.30 Uhr im Großen Haus.
Theaterkarten gibt es hier oder unter der Telefonnummer 0631/3675-209.