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"Codename Ashcan" 3x im Pfalztheater

Kaiserslautern-Premiere am 27. Oktober:
"Codename Ashcan" – Kriegsverbrecher im Kurhotel

Bad Mondorf, Palace Hotel, Mai 1945. Die US-Armee hat das Palace Hotel streng abgeschirmt und zu einem sogenannten "Interrogation Center" ausgebaut. An NS-Prominenz und Extravaganz soll es nicht fehlen: Hermann Göring reist mit 16 Koffern, Kammerdiener und 20.000 Paracodin-Tabletten an. Er und auch alle anderen 52 Nazigrößen, Dönitz über Speer, Frank oder Streicher, werden gründlich gefilzt – schließlich sind sie nicht zur Kur, sondern als Kriegsgefangene da.
Auf Basis der Originaldokumente der in Mondorf durchgeführten Verhöre, die später zur Anklage in Nürnberg dienten, zeigt „Codename Ashcan“ die Ängste und Uneinsichtigkeiten der Nazigrößen einerseits und die Faszination und den Ekel der amerikanischen Offiziere andererseits. „Ein gespenstischeres Abenteuer ist nicht vorstellbar“, schrieb Erika Mann nach ihrem Besuch im Palace Hotel 1945.
Nach der erfolgreichen Uraufführung am Théâtre National du Luxembourg ist „Codename Ashcan“ in dieser Spielzeit drei Mal am Pfalztheater zu sehen: 27. und 28.10., sowie 7.11..

In der Inszenierung von Anne Simon spielen Gintare Parulyte, Yazan Doubal, Claude Faber, Fred Frenay, Maximilien Jadin, Steve Karier, Dennis Kozeluh, Ulrich Kuhlmann, Marco Lorenzini, Georg Luibl, Georg Marin, Patrick Murphy, Martin Olbertz, Thomas Wißmann und Daron Yates.
Die Bühne entwarf Anouk Schiltz, die Kostüme kreierte Mélanie Planchard.

Premiere ist am 27. Oktober 2017, um 20.00 Uhr auf unserer Werkstattbühne.
Karten hier oder unter Tel. 0631/3675-209.