- Musiktheater
Ein Maskenball (Un ballo in maschera)
- Oper von Giuseppe Verdi (Ende ca. 18.00 Uhr)




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Giuseppe Verdis Oper »Un ballo in maschera« (»Ein Maskenball«) erlebte am 17. Februar 1859 ihre erfolgreiche Uraufführung am Apollo-Theater in Rom. Das Libretto von Antonio Somma basiert auf dem französischen Drama »Gustav III. ou le bal masqué« von Eugène Scribe, das den Stockholmer Königsmord von 1792 mit einer erfundenen Liebesgeschichte verbindet.
König Gustav III. von Schweden liebt Amelia, die Frau seines besten Freundes Hauptmann Anckarström, der den König vor Umsturzversuchen warnt. Gustav interessiert sich aber mehr für die Wahrsagekünste von Ulrica, gegen die ein Verbannungsurteil zur Unterschrift vorliegt. Bevor er entscheidet, möchte er ihre Fähigkeiten testen – natürlich inkognito. Bei Ulrica erfährt er zufällig, dass Amelia seine Gefühle erwidert. Die Weissagung Ulricas, Gustav würde den Tod durch die Hand eines Freundes finden, amüsiert ihn daher mehr als ihn zu erschrecken. An einem unheimlichen Ort triff Gustav Amelia, wo sie von Anckarström überrascht werden. Von der Ehefrau betrogen und vom besten Freund verraten, schließt sich Anckarström den Verschwörern an. Ein Maskenball am Hofe Gustavs wird zum Schauplatz des Mordes: Der schwedische König fällt, wie von Ulrica prophezeit, durch die Hand eines Freundes.
„Un ballo in maschera“ besticht durch die überwältigend farbige Instrumentierung und seine dramatische musikalische Gestaltung.
Die Zensurbehörde zwang Verdi, die Handlung in ein anderes Land zu verlegen. Und so wurde aus König Gustav Riccardo, der Gouverneur von Boston und aus Anckarström dessen Freund Renato.
Wir zeigen die ursprüngliche, die sogenannte »Schwedische Fassung«.
Preise C
- Till Hass (Musikalische Leitung)
- Holger Pototzki (Inszenierung)
- Thomas Dörfler (Bühne)
- Tanja Hofmann (Kostüme)
- Steffen Schantz (König Gustav III.)
- Michael Bachtadze (Anckarström)
- Adelheid Fink (Amelia)
- Yanyu Guo (Ulrica)
- Monika Hügel (Oscar)
- Daniel Böhm (Christiano)
- Michael Hauenstein (Graf Horn)
- Jörn E. Werner (Graf Ribbing)
- Michael McBride (Richter)
- Bernhard Schreurs (Diener)
