- Musiktheater
Madama Butterfly
- Oper von Giacomo Puccini (Dauer ca. 2 Std. 45 min.)




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Der Schmetterling ist ein Wunder der Natur, das unbeschwert und leicht durch die Lüfte flattert. Ein solch zauberhaftes Geschöpf ist Cho-Cho-San, genannt Butterfly. Kein Wunder also, dass sich der amerikanische Marineleutnant Pinkerton sofort zu der jungen Frau hingezogen fühlt. Bald schon findet die Hochzeit statt.
Und drei Jahre später? Seit Pinkerton sie verlassen hat, wartet Cho-Cho-San sehnsüchtig auf seine Rückkehr aus Amerika. Alle in Butterfly’s Umfeld wissen, dass Pinkerton sie damals nur heiratete, um legitim seine Lust befriedigen zu können. Tief empfundene Liebe verspürte er nie. Als Pinkerton zwar zurückkehrt, Cho-Cho-San aber nicht aufsucht, und sie obendrein seine amerikanische Ehefrau kennen lernt, wird ihr bewusst, dass sie für ihn nur eine Trophäe war – nichts als ein schöner Schmetterling in einer Sammlung. An dieser Erkenntnis zerbricht sie.
Vorlage für Giacomo Puccinis 1904 uraufgeführte Oper ist die gleichnamige amerikanische Tragödie von David Belasco, die Dramatisierung einer japanischen Novelle von John Luther Long. Puccini beschäftigte sich intensiv mit authentischer japanischer Musik und so gelang ihm eine meisterhafte Verschmelzung vom Zauber des Fremdartigen mit europäischem Kolorit. Virtuos handhabt er die Detailmalerei und schafft berührende Momente emotionaler Wahrhaftigkeit. Puccini bezeichnete die Oper als sein bestes und modernstes Werk, und die Popularität, die „Madama Butterfly“ weltweit erreichte und bis heute hat, gibt ihm Recht.
Preise D
- Adelheid Fink (Cho Cho San)
- Melanie Lang (Suzuki)
- Steffen Schantz / Niklas Vepsä (Pinkerton)
- Bernd Valentin (Sharpless)
- Susanne Pemmerl (Kate Pinkerton)
- Hans-Jörg Bock (Goro, Nakodo)
- Peter Floch (Yamadori)
- Alexis Wagner (Bonze)
- Hubertus Bohrer (Yakusidé)
- Ralph Jaarsma (Der Kaiserliche Kommissar)
- Michael McBride (Der Standesbeamte)
- Ildiko Haulis (Mutter Cho Cho Sans)
- Frauke Dinse (Die Kusine)
- Marta Terék (Die Tante)
- N.N. (Das Kind)
- Till Hass (Musikalische Leitung)
- Ernö Weil (Inszenierung)
- Karin Fritz (Bühne und Kostüme)
- Ulrich Nolte (Chorleitung)
