- Schauspiel
Der Prozess
- Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka (Dauer ca. 2 Stunden)




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Eines Morgens - noch vor dem Frühstück - wird Josef K. verhaftet. Für ihn beginnt ein Alptraum, aus dem es kein Erwachen gibt: Ohne sich einer Schuld bewusst zu sein oder sie ergründen zu können, zieht sich der nun beginnende Prozess durch sein ganzes Leben. Je näher er sich mit „seiner Sache“, wie der Fall immer genannt wird, befasst, desto bedrohlicher wird die Situation. Jeder Mensch in seiner Umgebung scheint plötzlich mit dem Gericht in Verbindung zu stehen. Doch welche Instanz steckt hinter alledem?
»Der Prozess« handelt von Phänomenen moderner Massengesellschaften: Selbstentfremdung, Vernichtungsängste, Desorientierung, Anonymität und die aktenmäßige Erfassung des Menschen. Vor allem Kafkas Verfahren, das jeweils Nächstliegende mit fotografischer Genauigkeit zu schildern, den Sinn des Ganzen jedoch völlig im Dunkeln zu lassen, spiegelt genau das Lebensgefühl in großen sozialen Systemen, in denen jeder informiert ist, die jedoch jenseits des eigenen Funktionierens keinen Sinn mehr vermitteln.
»Der Prozess« gilt als Kafkas Hauptwerk, mit Sicherheit ist es sein weltweit bekanntestes, meistzitiertes Werk. Auch der modische Begriff ›kafkaesk‹ wird am häufigsten im Zusammenhang mit Situationen verwendet, die den Erlebnissen des Angeklagten Josef K. ähneln: die Erfahrung einer absurden, lebensfeindlichen und sich verselbständigenden Bürokratie.
Preise Werkstattbühne
- Daniel Mutlu (Josef K.)
- Hannelore Bähr (Die Frau von gegenüber u.a.)
- Stefan Kiefer (Der eine Schauspieler vom Theater u.a.)
- Rainer Furch (Der andere Schauspieler vom Theater u.a.)
- Jan Langenheim (Inszenierung und Bühne)
- Jessica Karge (Kostüme)
4.
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So
Der Prozess Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka (Dauer ca. 2 Stunden)
