Die Glasmenagerie.



Glasmenagerie_Teaser_Stueckseite
Stück von Tennessee Williams in der Übersetzung von Jörn van Dyck
Premiere 10|01|2019 | Werkstattbühne

„Sieht so die Zukunft aus, die wir für uns ins Auge gefasst haben?“

Es ist der Traum davon, dass trotz Rückschlägen und Enttäuschungen
alles noch möglich sei, der die Familie Wingfield zusammenhält.
Der Vater ist schon vor langer Zeit verschwunden, von ihm geblieben
sind außer einem Grammophon und ein paar alten Platten
nur ein Foto und der Rest der Familie: die Mutter Amanda
Wingfield, die früher einmal eine umschwärmte und beliebte
Südstaatenschönheit war. Ihr Sohn Tom, der die Familie mit seinem
Job in der Fabrik ernährt, heimlich Gedichte schreibt und von der
großen Freiheit träumt. Und seine Schwester Laura. Sie leidet unter
einer leichten Gehbehinderung und ist so schüchtern, dass sie sich
lieber mit ihrer Sammlung zerbrechlicher Glastiere, ihrer Glasmenagerie,
beschäftigt als mit Menschen.
Ihr Leben, das sich in einer kleinen Wohnung in einem tristen
Hinterhof im St. Louis der 1930er Jahre abspielt, will und kann
Amanda Wingfield so nicht hinnehmen: Sie träumt noch immer
von der guten alten Zeit und will schließlich nur das Beste für ihre
Kinder. Als Tom auf den Wunsch der Mutter hin, einen passenden
Heiratskandidaten für Laura zu finden, eines Tages seinen Arbeitskollegen
Jim O’Connor mitbringt, bricht die Realität in die kleine
Wohnung ein und die Träume der drei Familienmitglieder werden
auf eine harte Probe gestellt.
Tennessee Williams‘ stark autobiographisch geprägtes Stück zählt
zu den Klassikern des modernen amerikanischen Dramas. Die
Sensibilität und das Sprachgefühl seiner Werke, wie aber auch die
Konzentration auf die Schauspieler als Vermittler seiner Geschichten
machen ihn zu einem der meistgespielten und beliebtesten
Theaterautoren neuerer Zeit. Mit „Die Glasmenagerie“ hat er ein
eindringliches Psychogramm über drei Menschen geschrieben, die
ihre Träume festhalten, um sie nicht an der Realität zerbrechen zu
sehen.

Preise Werkstattbühne

Mit

Amanda Wingfield, die Mutter Hannelore Bähr
Laura Wingfield, ihre Tochter Sophia Hahn
Tom Wingfield, ihr Sohn Nicolas Handwerker
Jim O 'Connor, ein netter junger Mann Michel Kopmann

Leitung

Inszenierung Daniel Foerster
Bühne und Kostüme Mariam Haas
Dramaturgie Melanie Pollmann