Und die Welt hebt an zu singen.



Und die Welt hebt an zu singen
Liederabend
Premiere 26|09|2020 | Großes Haus


Schläft ein Lied in allen Dingen, Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen, Triffst du nur das Zauberwort.

(Joseph von Eichendorff)

„Und die Welt hebt an zu singen“ – dieser Satz aus einem Gedicht des deutschen Lyrikers Joseph von Eichendorff (1788-1857), dessen Texte etwa von Liedkomponisten wie Robert Schumann und Hugo Wolf aufgegriffen wurden, trifft das Selbstverständnis der Kunstgattung Lied geradezu exemplarisch: Ein Lied kann in einer kompositorischen Miniatur den Schmerz oder das Glück einer Liebe ausdrücken, es kann die Bewunderung der gewaltigen Natur einfangen, stets lässt es tief in die Seele blicken, ein Lied kann ein Leben, kann die Welt bedeuten. Aber nicht nur in der klassisch-romantischen Linie der deutschen Musik bis hin zu Gustav Mahler und Richard Strauss spielt das Lied eine große Rolle, auch in anderen Sprachen und Musiktraditionen, auf dem Theater wie im Film haben Lieder ihren festen Platz.

Mit unserem Liederabend, der Impulse und Vorschläge aus dem Musiktheater-Ensemble aufgreift, wollen wir die Vielfalt und Farbigkeit der Liedtradition von der Romantik bis heute zu Gehör bringen.


Preise E

Mit

Polina Artsis / Adrienn Cunka / Monika Hügel / Astrid Vosberg / Daniel Böhm / Peter Floch
Klarinette Simon Scheller
Klavier Frank Kersting
Moderation Andreas Bronkalla

Leitung

Musikalische Leitung Frank Kersting
Dramaturgie Andreas Bronkalla