Tyll.



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von Daniel Kehlmann, Bühnenfassung von Jan Langenheim und Melanie Pollmann
Premiere 23|10|2021 | Großes Haus

Mit freundlicher Unterstützung der Freunde des Pfalztheaters e. V.

„Das, was für die Welt heute Syrien ist, war damals Mittel- und Nordeuropa – eine Region der zusammengebrochenen Ordnung. Aber Tyll bleibt ungebeugt. Und nichts kann ihm wirklich etwas anhaben. Es gibt eine Widerstandskraft, die gar nicht so sehr in dem liegt, was er tut oder unternimmt, sondern in dem, was er ist.“ (Daniel Kehlmann)

Müllerssohn, Gaukler, Seiltänzer, dämonischer Schalk, Narr, Provokateur und alles in allem eine unsterbliche Figur: Tyll Ulenspiegel. In seinem neuesten Roman hat Daniel Kehlmann nicht nur der Figur des Till Eulenspiegels ein weiteres Denkmal gesetzt, sondern er hat ebenfalls das Panorama einer prägenden europäischen Epoche geschrieben: der Dreißigjährige Krieg. Europa ist durch Krieg, Krankheiten und Gewalt entstellt. Weite Landstriche werden verwüstet, überall herrschen Armut, Hunger und religiöser Fanatismus.
In dieser endzeitlichen Welt trifft Tyll auf Könige und Königinnen, Mönche und Bauern, auf sprechende Esel, Schriftsteller und Drachenforscher, auf Gaukler und Gelehrte.
Ein großes Schelmenstück über die Kraft der Kunst und der Phantasie, über das Elend des Krieges, über eine Welt im Zusammenbruch und Aufbau.
„Ein Meisterstück … Der außergewöhnlichste Europa-Roman seit vielen Jahren … Großes Theater und Dichtung in einem …“ (Neue Zürcher Zeitung).
Daniel Kehlmann, der 1975 in München geborene Essayist, Schriftsteller, Dozent und Literaturkritiker, wurde 2006 mit „Die Vermessung der Welt“ schlagartig weltberühmt. Allein in Deutschland verkaufte sich sein Roman 2,3 Millionen Mal, auf der Liste der international bestverkauften Bücher des Jahres kam sein Roman auf Platz zwei. Nun hat Daniel Kehlmann mit „Tyll“ ein weiteres Meisterwerk vorgelegt. Von Stefan Bachmann zur Spielzeiteröffnung 2018|2019 im Schauspiel Köln erstmals auf die Bühne gebracht, erobert der Stoff nun die deutschen Theater.


Preise F


Besetzung

Tyll Jan Henning Kraus
Nele Aglaja Stadelmann
Liz, die Winterkönigin | Oswald Tesimond Nina Schopka
Friedrich V., der Winterkönig | Athanasius Kircher Stefan Kiefer
Origines, der Esel | Wolkenstein I, der dicke Graf | Gottfried, der schlechteste Bänkelsänger von allen Hannelore Bähr
Claus Ulenspiegel | William Shakespeare Rainer Furch
Mineur | Die Äbtissin | Tilmann, der Henker | Der Botschafter Barbara Seeliger
Wolkenstein II | Sepp, der Knecht | Martha Robert Flanze
Pirmin | Heiner, der Knecht Oliver Burkia
Gustav Adolph, König der Schweden | Adam Olearius Philipp Adam
Agneta Ulenspiegel Jelena Kunz
Geister | The King`s men | Dorfbewohner | Der Zirkus Ensemble
Musiker Joachim Schönecker

Leitung

Inszenierung Jan Langenheim
Bühne Anja Jungheinrich
Kostüme Jessica Karge
Dramaturgie Melanie Pollmann
Musik Joachim Schönecker