Spatz und Engel.



Stück mit Musik von Daniel Große Boymann und Thomas Kahry

Zwei Diven, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine kühl und schön aus preußisch-bürgerlichem Milieu, die andere eine freche Göre, aufgewachsen in den Straßen von Paris. Marlene, seinerzeit schon ein gefeierter Weltstar, trifft in Amerika auf Edith Piaf, die sich beim dortigen Publikum ob ihrer Sprache schwertut. Mit Hilfe von Marlenes Anmoderation auf ihren Konzerten gelingt schnell der Durchbruch und beide verbindet fortan eine enge Freundschaft, aus der schnell eine Liebe wird.

Den Autoren Daniel Große Boymann und Thomas Kahry ist wahrlich ein Meisterwerk gelungen. Mit unglaublicher Präzision haben sich die beiden Autoren mit den Lebensläufen der beiden großen Diven des 20. Jahrhunderts befasst und so die Liebesgeschichte der beiden in ein wunderbares Bühnenstück verwandelt. „Spatz und Engel“ erzählt die Geschichte vom ersten Kennenlernen Ende der 40er Jahre über Auftritte in New York, Las Vegas, Baden-Baden bis hin zu Piafs allzu frühem Tod mit nur 47 Jahren, während Marlene zurückgezogen in Paris im hohen Alter von 91 Jahren stirbt. Die Dialoge sind witzig, pointiert und sehr clever geschrieben. Und natürlich enthält das Stück ganz viel Musik der beiden Sängerinnen, berühmte Songs wie „La vie en Rose“, „Non, je ne regrette rien“, „Awake in a Dream“ oder „Sag mir, wo die Blumen sind“ aber auch unbekanntere Kostbarkeiten aus dem Repertoire der beiden Weltstars.

Leitung

Inszenierung Udo Schürmer
Bühne und Kostüme Steven Koop