Last Paradise Lost.



Last Paradise Lost_Head
Rockoper von Günter Werno, Andy Kuntz, Stephan Lill und Johannes Reitmeier
Nach John Miltons epischem Gedicht „Paradise Lost“
Szenenfolge und Textfassung von Andy Kuntz und Johannes Reitmeier | In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Premiere 02|10|2021 | Großes Haus
Uraufführung In Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landestheater Innsbruck und dem Theater Münster
Mit freundlicher Unterstützung der Freunde des Pfalztheaters e. V.

„Vor ihnen lag die große, weite Welt, / Wo sie den Ruheplatz sich wählen konnten, / Die Vorsehung des Herrn als Führerin. /
Sie wanderten mit langsam zagem Schritt / Und Hand in Hand aus Eden ihres Wegs.“


John Miltons sprachgewaltiges Versepos „Paradise Lost – Das verlorene Paradies“ aus dem Jahr 1667 erzählt vom Höllensturz der gefallenen Engel, von der Auflehnung Satans gegen Gottes Ordnung, davon, wie die Sünde in die Welt kam, und der Versuchung Adam und Evas und ihrer Vertreibung aus dem Garten Eden.
In seinem Text bezieht sich Milton auf verschiedene biblische Quellen sowohl aus dem Alten als auch dem Neuen Testament, er greift aber auch Motive aus antiken Texten etwa von Homer und Vergil auf.
In seiner Zeit wurde das Werk als Gleichnis auf den englischen Bürgerkrieg Mitte des 17. Jahrhunderts gelesen, in späteren Epochen sah und sieht man in dem Text eine Darstellung des moralischen Dilemmas des Menschen, zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können. Künstler aller Sparten und Richtungen haben sich bis in die Jetztzeit hinein immer wieder von Miltons Text inspirieren lassen.
Nach dem Rockoratorium „Ludus Danieli“ (2008) und dem Rockmysterium „Everyman“ („Jedermann“; 2015) bringen die Vanden Plas-Musiker Günter Werno, Andy Kuntz und Stephan Lill zusammen mit Johannes Reitmeier wieder ein großes Bühnenwerk im Stil eines mittelalterlichen Moralitätenspiels als Rockoper zur Uraufführung.
Die hymnisch-opulente Klanggewalt von Deutschlands führender ProgMetal-Band „Vanden Plas“ scheint geradezu prädestiniert dazu, Miltons Epos mit seinen kraftvollen Bildern zwischen Himmel, Paradies und Hölle in Musik zu fassen.
Der Titel „The Last Paradise Lost“ schlägt die Brücke ins Heute:
Die Menschheit hat aktuell die vielleicht letzte Chance, die Schöpfung zu bewahren.


Preise C


Besetzung

Luzifer Randy Diamond
Erzengel Andy Kuntz
Adam Frank Kühfuß
Eva Amber-Chiara Eul
Beelzebub Astrid Vosberg
Belial Edward R. Serban
Zephan Monika Hügel
Ithuriel Peter Floch
Seraph, später Sünde Adrienn Čunka
Abaddon, später Tod Alexis Wagner
Abdiel Christian Köbler
Zophiel Lisana Werno

Vanden Plas | Extrachor des Pfalztheaters

Leitung

Musikalische Leitung Günter Werno
Inszenierung Johannes Reitmeier
Bühne Thomas Dörfler
Kostüme Michael D. Zimmermann
Leitung Chor Gerhard Polifka
Dramaturgie Hannah Spielvogel | Andrea Wittstock