Roméo et Juliette.



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Oper von Charles Gounod

Text von Jules Barbier und Michel Carré nach William Shakespeare | In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere 30|04|2022 | Großes Haus



„O himmlische Nacht! Ich fleh‘ dich an!

Lass meinem Herzen diesen himmlischen Traum!

Ich fürchte zu erwachen und glaub‘ nicht, dass es wahr ist!“



Die Familien der Capulets und der Montagues bekämpfen sich in einer Dauerfehde. Nichtsdestotrotz begegnen sich Romeo aus dem Haus Montague und Julia aus der Familie Capulet auf einem Fest und verlieben sich ineinander. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf, auch eine heimliche Hochzeit kann die Liebenden nicht dauerhaft aneinanderbinden. Die Familienfehde eskaliert – am Ende finden Romeo und Julia nur im Tod zueinander.



William Shakespeares tragische Liebende Romeo und Julia gelten gemeinhin als das berühmteste Liebespaar der Weltliteratur, deren Geschichte in vielfacher Form in allen Künsten fortgeschrieben worden ist, in der Malerei genauso wie in der Musik, im Tanz oder im Film.



Bellinis Belcantooper „I Capuleti e i Montecchi“, Prokofjews Ballett „Romeo und Julia“ oder auch Leonard Bernsteins Musical „West Side Story“ sind nur einige wenige, äußerst populär gewordene Beispiele im Musiktheater. In diese Reihe gehört unbedingt Charles Gounods Oper „Roméo et Juliette“, die im französischen Repertoire bis heute alle vorhergehenden und nachfolgenden Aneignungen des Stoffes überstrahlt. Neben „Faust“ nach Goethe, Gounods anderer großer Literaturoper, wurde die 1867 im Pariser „Théâtre Lyrique“ aufgeführte Shakespeare-Oper weltweit der größte Erfolg des französischen Komponisten, den man gelegentlich als Kirchenmusiker unter den Opernkomponisten belächelte. Die Dramaturgie der Oper folgt Shakespeare und gewinnt doch sehr eigenen Charakter: Ausgehend von brillanten Operntableaus mit großen Ensembles und virtuosen Arien verdichtet sich die Erzählweise stetig, der Ton wird lyrischer, die Figuren gewinnen immer mehr psychologische Tiefe und die Oper endet mit einer langen, berührenden Duettszene der Liebenden in der Gruft.




Preise D

Besetzung

Juliette Ani Yorentz
Roméo Daniel Kim
Graf Capulet, Juliettes Vater Wieland Satter / Valentin Anikin
Bruder Lorenzo (Frère Laurent) Mischa Schelomianski
Mercutio, Roméos Freund Zachary Wilson
Tybalt, Capulets Neffe Jae Sung Kim
Stephano, Roméos Page Rosario Chávez
Gertrude, Juliettes Amme Polina Artsis / Gabriela Gómez
Grégorio, Diener im Hause Capulet Daniel Böhm
Benvolio, ein Freund Roméos Peter Floch
Graf Paris Radoslaw Wielgus
Der Fürst Hyeong-Joon Ha

Orchester des Pfalztheaters | Chor des Pfalztheaters | Extrachor des Pfalztheaters | Statisterie des Pfalztheaters

Leitung

Musikalische Leitung Daniele Squeo
Inszenierung Mareike Zimmermann
Bühne und Kostüme Claudia Weinhart
Choreographie Elena Iglesias Galán
Leitung Chor Gerhard Polifka
Dramaturgie Andreas Bronkalla
Kampfchoreographie Michael Klein