3. Pfalztheaterkonzert 2018/2019.



Beethoven, Brahms
Sonntag, 14|04|2019 | 18.00 Uhr | Großes Haus

Nach Ludwig van Beethoven und seinen neun Symphonien erstarrte die Musikwelt. Beethoven hatte, so dachte man damals, die Möglichkeiten der Gattung ausgereizt, wenn nicht sogar gesprengt. Nun gab es zwei Lager: Die einen suchten sich neue Gattungen, wie die Sinfonischen Dichtungen von Liszt oder Dvorák, die anderen versuchten den Pfaden Beethovens zu folgen. Hier entbrannten auch Streitigkeiten zwischen Komponisten und der Musikkritik. Johannes Brahms‘ erste Sinfonie
wurde sogar teilweise als „zehnte Symphonie" bezeichnet, da man sie in der absoluten Tradition Beethovens sah. In diesem Konzert hören wir also mit Beethoven und Brahms einen Meister und seinen Bewunderer.
Das Violinkonzert von Beethoven ist seine einzige Komposition dieser Gattung und auch hier, sagt man, habe er die Entwicklung maßgeblich beeinflusst. Brahms‘ zweite Symphonie gilt als seine beliebteste und auch wenn er sie als „so melancholisch, dass Sie es nicht aushalten" bezeichnete, steht sie in der freudigen und triumphalen Tonart D-Dur.

Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Besetzung

Solovioline Anna-Sophie Dauenhauer

Orchester des Pfalztheaters

Leitung

Musikalische Leitung Anton Legkii