Die kleine Hexe.



von Otfried Preußler | Kinderstück

Ab 5 Jahren
Premiere 27|11|2021 | Großes Haus


„„Heute ist Walpurgisnacht, die kleinen Hexen Freude macht.
Keine bösen Ungeheuer wirbeln heut‘ ums Hexenfeuer.
Nur das Gute singt und lacht. Heute ist Walpurgisnacht.“


Die kleine Hexe hat es gründlich satt, dass die großen Hexen sie nicht ernst nehmen. Wenn sie beweisen kann, dass sie trotz ihrer Jugend – sie ist erst 127 Jahre alt – eine gute Hexe ist, darf sie in Zukunft am großen Hexentanz auf dem Blocksberg teilnehmen. Und nichts wünscht sich die kleine Hexe sehnlicher. So übt sie ein Jahr lang sehr fleißig. Denn wenn sie in der nächsten Walpurgisnacht die Hexenprüfung besteht, dann soll sie beim großen Tanz endlich dabei sein dürfen! In ihrem Raben Abraxas hat die kleine Hexe einen klugen Berater – und Anlässe, die Hexenkünste zu erproben, gibt es genug. Dumm nur, dass die kleine Hexe immer nur Gutes hext, denn die großen Hexen sind damit ganz und gar nicht einverstanden. Und so notiert die Muhme Rumpumpel, die jeden Schritt der kleinen Hexe verfolgt, im Jahreslauf so einiges in ihr dickes Buch. Am Ende scheint es so, als hätten Abraxas und die kleine Hexe gründlich missverstanden, was eine „gute“ Hexe zu tun habe.

Otfried Preußlers weltberühmtes Kinderbuch „Die kleine Hexe“ ist weit mehr als eine zeitlose Märchengeschichte. Der Autor zeigt ein kleines Mädchen, das seine Welt erkundet, das versucht, sich im Wertegefüge einer Gesellschaft zurechtzufinden. Die kleine Hexe ist ein einfallsreiches, lebendiges Kind. Sie übt sich im Hexen und im Leben. Am Ende bestimmt sie auf der Grundlage aller Erfahrungen, was gut und was schlecht ist.


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