Die Wiedervereinigung der beiden Koreas.



Wiedervereinigung
Sück von Joel Pommerat
Premiere 18|05|2019 | Großes Haus (Bühne auf Bühne)

„Wir waren wie zwei Hälften, die sich verloren hatten und die sich wiederfanden. Es war wunderschön. Es war, als wenn
Nordkorea und Südkorea ihre Grenzen öffnen und sich wiedervereinigen würden, als wenn Leute, die sich jahrelang nicht
sehen durften, wieder zusammenkommen würden.“


Was von der Liebe bleibt, das ist wohl das zentrale Thema in
diesem Stück von einem der bedeutendsten lebenden Dramatiker
Frankreichs. Er hat sich von Arthur Schnitzlers „Reigen“ inspirieren
lassen, genauso wie von Ingmar Bergmans „Szenen einer Ehe“ und
den Einaktern Tschechows.
In 19 verschiedenen Szenen findet der Zuschauer miteinander verknüpfte
Minidramen über die Enttäuschung und Sehnsucht, über
Abschiede und Zusammenbleiben und immer wieder die Schwierigkeiten
der Liebe.
Da ist eine Frau, die sich nach über 20 Jahren harmonischer Ehe
von ihrem Mann trennt, weil sie ihn eigentlich nie geliebt hat; ein
Mann, der jeden Tag versucht, seiner dementen Frau die Erinnerung
an ihre Liebe wiederzugeben; ein Paar, das verzweifelt
versucht, die Leere zwischen sich auszufüllen ...
Joël Pommerat schafft mit „Die Wiedervereinigung der beiden
Koreas“ einen Szenenbogen, der von absurd-komischen Begebenheiten
bis hin zu tieftraurigen Momenten alle Facetten des
menschlichen Miteinanders zeigt.
In Frankreich schon seit längerer Zeit einer der ganz Großen, ist
Joël Pommerat erst vor Kurzem für das deutschsprachige Theater
entdeckt worden. 2014 in Linz erstaufgeführt, trat „Die Wiedervereinigung
der beiden Koreas“ seine Erfolgsgeschichte an unzähligen
Theatern in den deutschsprachigen Ländern an.

Preise F

Leitung

Inszenierung Yvonne Kespohl
Bühne und Kostüme Mariam Haas | Lydia Huller
Dramaturgie N. N.