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Othello_Sutherland_07

Der letzte Othello!

Zum letzten Mal: Sutherlands "Othello" am 21. Juni 2019, 19.30 Uhr, Großes Haus

Sie eröffnen einander neue Welten: Der erfolgreiche General Othello, der seit seinem siebten Lebensjahr Soldat ist und seine Heimat im Militär gefunden hat, lernt durch die junge Senatorentochter Desdemona eine Welt der familiären Zugehörigkeit und der intimen Gefühle kennen. Mit ihrer Ehe wird Othello, der als dunkelhäutiger Militär schon lange bei den Senatoren hoch angesehen ist, nun auch Teil der venezianischen Zivilgesellschaft.

William Shakespeares Tragödie „Othello" ist ein Stück über eine teuflische Intrige und wortgewaltige Manipulation. Tanzdirektor James Sutherland benutzt den Stoff für eine eigenständige, zeitgenössische Version des Dramas. Dabei gilt sein Interesse dem Vertrauen als einem Gefühl, das unmittelbar und unbewusst seine Wirkung entfaltet und keiner Herleitung und keiner Argumente bedarf. Aus den verschiedenen Qualitäten dieses Gefühls, das Vertrauen in der Loyalität männlicher Kameradschaft einerseits und das intime Vertrauen in der Beziehung zu Desdemona andererseits, entwickeln sich spannungsgeladene Beziehungen. Sutherland hat die Rollen seiner Shakespeare-Adaption eng für und mit den Solisten choreografiert.
Dem Ensemble Tanz stehen das Orchester des Pfalztheaters unter der Leitung von Anton Legkii, die Violinistin Anna-Sophie Dauenhauer sowie der Schauspieler Luca Zahn als Narr zur Seite.

In den Hauptrollen: Christopher Kinsey, Ricardo Campos Freire, Daniela Castro Hechavarría, Camilla Marcati und Anna Gorokhova.

Sutherlands Musikauswahl verspricht Diversität: unter anderem Werke von Brian Eno, Arcangelo Corelli, Henryk Mikolaj Górecki, John Adams und Wojciech Kilar.
Die Kostüme entwarf Rosa Ana Chanzá Hernández. Die Bühne konstruierte Claus Stump.

Karten gibt es gleich hier oder unter Telefon 0631/3675-209.