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Zucco_2

Der letzte "Zucco"!

In seinem letzten Stück wollte Koltès das kurze, heftige Leben eines Serienmörders verewigen. Das Stück basiert auf einem damals realen Mörder namens Roberto Succo, der in den 1960er Jahren in Mestre bei Venedig als Sohn eines Kriminalbeamten aufwuchs. Ebenso wie die Dramenfigur war auch der reale Succo ein Außenseiter, ein Randständiger: sanft, zurückhaltend, freundlich und unauffällig studierte er an der Uni und schrieb ab und zu Gedichte. Insgesamt tötete Roberto Succo wahrscheinlich sechs Menschen, vielleicht mehr, darunter seine eigenen Eltern. Seine wochenlange Flucht, sein Ausbruch aus der Psychiatrie und sein qualvoller Selbstmord waren ein europaweites Medienereignis.
Der Autor erzählt in ebenso knapper wie poetischer Sprache die Geschichte eines Menschen in einem zerbrechlichen Kosmos, einem Panoptikum von Monstern, in dem Gewalt die einzige verständliche Sprache, und Mord die letzte logische Konsequenz ist.

Jetzt ist „Roberto Zucco“ in der Inszenierung von Schauspieldirektor Harald Demmer nur noch am Freitag, dem 31. Januar 2020, um 20.00 Uhr auf unserer Werkstattbühne zu sehen.

In der Titelrolle ist Oliver Burkia zu sehen. In mehrere Rollen schlüpfen Hannelore Bähr, Sophia Hahn, Meike Anna Stock, Rainer Furch, Robin Meisner und Nicolas Handwerker.

Karten gibt es direkt hier oder über Telefon 0631/3675-209.