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„Wenn Du es wüsstest, was träumen heißt!“

Nach dem digitalen Liederprojekt zu Alma und Gustav Mahler – veröffentlich Mitte März – folgt nun in einer zweiten Ausgabe dieses Formats ein Porträt des Künstlerpaares Richard Strauss und Pauline de Ahna am Beginn ihrer Beziehung.
Er war ein aufstrebender Kapellmeister und Komponist, sie zunächst seine talentierte Gesangsschülerin, der er am Hoftheater Weimar zu wichtigen Bühnendebüts in Rollen wie Pamina, Elsa, Evchen oder auch Hänsel verhalf. Nicht zuletzt verkörperte Pauline de Ahna in Weimar die zentrale Sopranpartie der Freihild in Richard Strauss‘ Opernerstling „Guntram“. Ihre weitere Karriere führte Pauline dann nach Hamburg und München wie auch nach Bayreuth, wo sie unter der Leitung von Strauss die Elisabeth in Wagners „Tannhäuser“ sang. Nach der Heirat mit Richard, insbesondere aber nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes, zog sich Pauline von der Opernbühne zurück. Sie blieb aber für Strauss die ideale Interpretin seiner Lieder, von denen er nicht wenige explizit für sie geschrieben oder ihr gewidmet hat.
Pauline Strauss war wegen ihres ungezügelten Temperaments und ihrer direkten, burschikosen Art mitunter gefürchtet – für den Komponisten Strauss war sie jedoch die bodenständige Begleiterin durch alle Wechselfälle des Lebens und der Karriere bis zu seinem Tod.

Das von Generalmusikdirektor Daniele Squeo und Chefdramaturg Andreas Bronkalla initiierte Projekt greift den Liederzyklus Opus 27 auf, den Richard Strauss als Hochzeitsgeschenk für seine Pauline geschrieben hat. Interpretiert werden die vier Lieder auf Texte von Karl Henckell, Heinrich Hart und John Henry Mackay von der Mezzosopranistin Polina Artsis und von Tenor Daniel Kim.
Am Klavier werden sie begleitet von Mirei Arai.
Verbindende Texte aus Briefen und Erinnerungen werden von Astrid Vosberg gesprochen.


Ab dem 23.4.21, 18.00 Uhr, auf www.youtube.com/Pfalztheater !