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Tilman Gersch.

Tilman Gersch studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Er inszenierte unter anderem am Thalia Theater Hamburg, Staatstheater Hannover, Staatsschauspiel Dresden, Schauspiel Leipzig, Schauspiel Köln und am Deutschen Theater in Göttingen. Von 2007 bis 2012 war er Schauspielleiter am Staatstheater Wiesbaden.
Seit Januar 2015 ist er Intendant an den Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen und hat dort u.a. das Internationale Festival „Offene Welt“ ins Leben gerufen, das sich mit Flucht, Migration und interkulturellem Zusammenleben beschäftigt. Als Regisseur beschäftigte er sich häufig auch mit offenen Textformen und Romanadaptionen, darunter Stücke von Elfriede Jelinek und Bearbeitungen von „Der Turm“ (Uwe Tellkamp), „Der eiserne Gustav“ (Fallada) und „Berlin Alexanderplatz“ (Döblin). Er führte Regie bei zahlreichen Ur- und Erstaufführungen. An den Pfalzbau Bühnen erarbeitet er regelmäßig Bürgerprojekte, zuletzt „Woyzeck/WUT“ von Elfriede Jelinek und Georg Büchner.

Mit Strawinskys „The Rake’s Progress“ stellte sich Tilman Gersch zum ersten Mal als Regisseur am Pfalztheater Kaiserslautern vor.