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Scott MacAllister

Scott MacAllister.

Scott Mac Allister wurde in Glenwood Springs, USA, geboren. Nach einem Studium an der University of Idaho ging er an das New England Conservatory of Music, wo er seinen Abschluss mit Auszeichnung erwarb. Bereits während seines Studiums ging der Tenor einer regen Konzerttätigkeit nach.
Nach einem ersten Engagement an der Western Opera San Francisco ging er nach Europa. Hier war er zuerst vier Spielzeiten lang in Liège an der Opéra Royal de Wallonie engagiert, bevor ihn Engagements zum Stadttheater Würzburg und dann an das Nationaltheater Mannheim führten. In Mannheim entwickelte sich der Tenor sowohl im italienischen als auch im französischen Fach. Später begann Scott MacAllister sich verstärkt den dramatischen Partien des Strauss- und Wagnerfachs zu widmen. Nach einem erfolgreichen Debüt als Parsifal am Nationaltheater Mannheim sang er Luzio in „Das Liebesverbot“ am Prinzregententheater München, Bacchus in „Ariadne auf Naxos“ an der Semperoper in Dresden, Lohengrin in Lübeck, sowie Parsifal in Düsseldorf und Kiel – Außerdem sang er Mahlers „Das Lied von der Erde“ in Nagoya und Beethovens „9. Sinfonie“ unter Gianluigi Gelmetti in Sydney und John Fiore in Düsseldorf.
Im Juni 2005 debütierte er am Teatro La Fenice, Venedig als Apollo in „Daphne“. Sein umjubeltes Debüt an der Staatsoper Hamburg unter der Leitung von Simone Young folgte im September 2005. Er sang dort den Kardinal in Hindemiths „Mathis der Maler“ an der Seite von Falk Struckmann.
In den vergangenen Spielzeiten feierte er Erfolge als Lohengrin in Nürnberg Leipzig, Kiel, Zürich, Hannover und Frankfurt, an der Washington National Opera sowie in Hamburg.
In 2010/2011 debütierte Scott MacAllister mit großem Erfolg an der Opéra National de Paris. Im Konzertbereich sang er in Rom, Neapel und beim Beethovenfest Bonn. Darauf folgten Herodes in „Salome“ am New National Theater in Tokyo und am Stadttheater Bozen.
In dieser Spielzeit bekleidet Scott MacAllister am Pfalztheater die Rolle des Herodes in Richard Strauss‘ „Salome“.
Salome
Musikdrama von Richard Strauss