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Renée Morloc

Renée Morloc.

Die Altistin Renée Morloc gab 1990 ihr Operndébut als Erda in „Siegfried“ am Nationaltheater Mannheim. Binnen kurzer Zeit übernahm sie im Mannheimer „Ring“ auch die Walküren-Fricka und die Waltraute („Götterdämmerung“). Mit diesen Partien gastierte sie an vielen europäischen Opernhäusern, so auch in den „Ringen“ von Götz Friedrich in Helsinki und an der DOBerlin, oder im Hamburger „Ring“.
In der legendären Tristan-Inszenierung von Werner Schoeter in Düsseldorf sang sie die Brangäne und vervollständigte mit dieser Partie ihr Wagner-Repertoire. Neben den Verdi-Partien Amneris, Azucena und Mrs. Quickly stehen vor allem die dramatischen Partien von Richard Strauss im Kalender der Altistin. Amme, Gaea, Herodias, und in den letzten Jahren vor allem Klytämnestra, mit der sie in verschiedenen Neuproduktionen fulminante Erfolge feierte.
Die große Vielfalt der Partien ihres Fachs führte die Künstlerin mit Neuproduktionen an zahlreiche europäische Opernhäuser, darunter mit Regisseuren wie Peter Konwitschny („Elektra“) nach Stuttgart, Andrea Breth („Katja Kabanova“, „Onegin“) nach Brüssel, Stephan Herheim („Rusalka“) nach Brüssel, Robert Carsen („Richard III“) nach Genf, David Bösch („Elektra“) nach Antwerpen, Calixto Bieito („Mahagonny“) nach Antwerpen, Michael Grüber („Elektra“) nach Napoli oder Karin Henkel’s Operndébut („Gambler“) nach Antwerpen.

Markante Ereignisse der letzten Jahre waren Einladungen zu den Salzburger Festspielen (2007 „Onegin“ und 2012 „Die Soldaten“) und 2015 an die Mailänder Scala („Die Soldaten“). 2016 debütierte Morloc an der Opéra Bastille Paris als Klementia („Sancta Susanna“).

In der Spielzeit 19|20 gastiert Renée Morloc erstmalig am Pfalztheater und bekleidet die Titelpartie Herodias in Richard Strauss‘ Musikdrama „Salome“.
Salome
Musikdrama von Richard Strauss