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Aileen Schneider.

Aileen Schneider bekam von früher Kindheit an Unterricht in Klavier, Saxophon und Gesang. 2001 und 2003 war sie Preisträgerin bei „Jugend musiziert“, 2001 bekam sie außerdem als jüngste Teilnehmerin ein 3-jähriges Kompositionsstipendium der YAMAHA Music Foundation und war 2011 Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Komposition der Jeunesses musicales. Nach Regiehospitanzen am Pfalztheater Kaiserslautern studierte sie ab 2012 Musiktheater-Regie an der HfMT Hamburg, wo sie im November 2016 erfolgreich mit einer Neuinszenierung von "Der Kaiser von Atlantis" von Viktor Ullmann abschloss.
Während des Studiums inszenierte sie u.a. beim Kaltstart-Festival Hamburg, im Sprechwerk Hamburg, für die Chopin-Gesellschaft Hamburg und 2015 in der Opera Stabile der Hamburgischen Staatsoper „The Sound of a Voice“ von Philip Glass. Zudem Regieassistenzen bei Philipp Himmelmann, Regiehospitanz bei Christian von Götz („Der Freischütz“; Oper Leipzig) und Masterclasses bei Willy Decker und Achim Freyer sowie zweimalige Teilnahme am Internationalen Festivalcampus der Ruhrtriennale. Sie wirkte als Komponistin und Musikerin bei Schorsch Kameruns Performance „Die Disparate Stadt“ am Schauspielhaus Hamburg mit, sowie als Sängerin und Musikerin bei verschiedenen Projekten auf Kampnagel (u.a. Ariel Ephraim Ashbels „All white people look the same to me“ und Kommando Himmelfahrts „Speisung der 5000“). Sie war außerdem Masefield-Stipendiatin der Alfred-Toepfer-Stiftung mit ihrer biographischen Konzertperformance „Chopin im Spiegel“, Stipendiatin des Mozart Prisma-Programms des Nationaltheaters Mannheim und Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth.
Von 2017-2020 war sie Regieassistentin und Abendspielleiterin am Staatstheater Augsburg, wo sie u.a. die mehrfach wiederaufgenommene Kinderoper "Die große Wörterfabrik" von Martin Zels, eine musiktheatrale Fassung der "Gespenstersonate" nach A. Strindberg und Philip Glass' Oper "In der Strafkolonie" (Premiere 16.10.2021) nach Franz Kafka inszenierte. 2019 inszenierte sie zudem in der freien Szene eine integrative Musiktheaterperformance nach Claudio Monteverdis "Il ritorno d'Ulisse in patria" mit einem internationalen Ensemble aus Schüler*innen und Sänger*innen.
Seit der Spielzeit 2020/21 ist sie als Regieassistentin und Spielleiterin an der Oper Frankfurt festangestellt. Sie ist zudem seit 2021 Lehrbeauftragte für Szenisches Gestalten an der Hochschule für Musik in Mainz.

Il Combattimento di Tancredi e Clorinda & Through his Teeth
Madrigal von Claudio Monteverdi, für Kammerensemble bearbeitet von Klaus Simon (2016) | Oper von Luke Bedford, Libretto von David Harrower