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Hansgünther Heyme

Hansgünther Heyme.

Seine Karriere als Regisseur und Schauspieler begann Hansgünther Heyme am Nationaltheater Mannheim (hier arbeitete er als Assistent des Regisseurs Erwin Piscator) und am Heidelberger Theater (1957 – 1963). Nach Stationen als leitender Regisseur am Staatstheater Wiesbaden und Schauspieldirektor an den Bühnen der Stadt Köln – hier schuf er wegweisende Inszenierungen von Sophokles‘ „Ödipus“ und „Ödipus auf Kolonos“ (1968), Schillers „Wallenstein“ (1969) und Friedrich Hebbels „Maria Magdalena“ (1972) – führte ihn seine Arbeit 1979 an das Württembergische Staatstheater Stuttgart. Zwischen 1985 und 1992 war er künstlerischer Direktor am Schauspiel Essen. Nach einer kurzen Station als Generalintendant in Bremen leitete Heyme von 1990 bis 2003 als künstlerischer Direktor die Ruhrfestspiele Recklinghausen, die er erfolgreich in ein führendes Europäisches Festival umgestaltete. Seit 2004 ist Hansgünther Heyme als Intendant am Theater im Pfalzbau Ludwigshafen tätig, wo er Schauspiele, u.a. „Elektra“ und „Orestes“ von Euripides, „Antigone“ von Sophokles, „Pessach“ von Laura Forti und die deutschsprachige Erstaufführung von Mohamed Kacimis Stück „Heiliges Land“ inszenierte. In den letzten Jahren trat er auch als Regisseur im Musiktheater hervor. So setzte er die Oper „Elektra“ von Richard Strauss als Koproduktion mit dem Pfalztheater Kaiserslautern und Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ in einem einzigartigen Kooperationsprojekt mit der Oper Halle und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Szene.
Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung
Oper von Viktor Ullmann