"La clemenza di Tito" (Die Milde des Titus).



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Opera seria von Wolfgang Amadeus Mozart ǀ Konzertfassung der musikalischen Höhepunkte

Premiere 06|06|2021 | Großes Haus

Die Milde als Regierungsmaxime – sicherlich ein ungewöhnlicher Leitsatz für einen römischen Imperator. Ein Leitsatz, mit dem Kaiser Titus fast zwangsläufig scheitern muss, denn politische Intrigen, Neid und Machtgier lassen sich ebenso wenig wie leidenschaftliche Liebe und rasende Eifersucht mit Milde in die Schranken weisen. Zwischenzeitlich steht Rom in Flammen und man trachtet nach dem Leben des Kaisers – doch Titus beantwortet alle Angriffe mit Milde ...

Lange führte Mozarts späte „Titus“-Oper in der Rezeptionsgeschichte eher ein Schattendasein neben den viel gespielten Meisterwerken wie „Entführung“, „Figaro“, „Don Giovanni“ und „Die Zauberflöte“. Erst in neuerer Zeit fand gerade auch die musikalische Schönheit dieser Oper die gebührende Anerkennung.
Diese musikalische Schönheit wird vielleicht gerade bei der konzertanten Aufführung des Pfalztheaters besonders zur Geltung kommen. Pandemiebedingt kann die eigentlich vorgesehene szenische Aufführung aufgrund der geltenden Abstandsregeln auf und hinter der Bühne wie auch im Orchestergraben nicht durchgeführt werden. In einem repräsentativen musikalischen Querschnitt aus virtuosen Arien, Duetten und großen Ensembles samt Chor, dargeboten von Ensemblemitgliedern des Pfalztheaters und renommierten Gästen, wird die Brillanz von Mozarts Komposition ganz sicher besonders ins Ohr stechen.


Preise C

Mit

Titus Vespasianus (Tito), Kaiser von Rom Daniel Kim
Vitellia, Tochter des Kaisers Vitellius Inga Kalna
Servilia, Sextus' Schwester, Geliebte des Annius Monika Hügel
Sextus (Sesto), Titus' Freund, Geliebter der Vitellia Marie Seidler
Annius (Annio), Sextus' Freund, Servilias Geliebter Rosario Chávez
Publius (Publio), Präfekt der Prätorianer Bartolomeo Stasch
Moderation Rainer Furch

Chor des Pfalztheaters

Abenddirigent

Daniele Squeo

Leitung

Musikalische Leitung Daniele Squeo
Dirigent Olivier Pols
Inszenierung Urs Häberli
Bühne Thomas Dörfler
Dramaturgie Andreas Bronkalla