Macbeth.



Oper von Giuseppe Verdi

Hexen verheißen dem schottischen Feldherrn Macbeth Macht: Er soll zunächst Than von Cawdor, dann König von Schottland werden. Als sich die erste Prophezeiung erfüllt, will er möglichst schnell die verheißene Königswürde erlangen. Getrieben von seiner von Ehrgeiz besessenen Frau ermordet Macbeth den König im Schlaf, als dieser auf seinem Schloss zu Gast ist. Um den gewonnenen Thron zu verteidigen, setzt eine grausame Herrschaft ein. In der Verstrickung von Blut und Schuld verfällt Lady Macbeth dem Wahnsinn. Macbeth stirbt auf dem Schlachtfeld, da er eine zweite Prophezeiung der Hexen falsch deutet.

In seiner ersten Auseinandersetzung mit einem Shakespeare-Stoff gelang Giuseppe Verdi ein entscheidender Schritt zu seinem persönlichen Opernstil. Deutlich ist die Abkehr von herkömmlichen Formen: Das Rezitativ leitet nicht mehr nur zur virtuosen Arie, sondern rezitativische und ariose Passagen verbinden sich zu musikalischen Szenen. Auch verlässt Verdi das Primat des unbedingten Schöngesangs zugunsten der dramatischen Wahrheit, der die Stimme Ausdruck verleihen soll. „Macbeth“ ist in seinem Schaffen ein frühes Beispiel für die musikalische Durchdringung des Dramas. „Macbeth“, in der ersten Fassung 1847 in Florenz uraufgeführt, gehört neben „Nabucco“ zu den meistgespielten Opern aus Verdis früher Schaffensphase. Für eine Aufführung 1865 in Paris unterzog der italienische Maestro die Partitur einer gründlichen Revision – diese Fassung wird auch bei der Neuproduktion am Pfalztheater zur Aufführung kommen.

Besetzung


Pfalzphilharmonie Kaiserslautern | Chor des Pfalztheaters | Extrachor des Pfalztheaters

Leitung

Musikalische Leitung GMD Daniele Squeo
Inszenierung Jacopo Spirei
Bühne und Kostüme Mauro Tinti